Irgendwie mein Leben – Mila Lippke

Inhalt

Mara aus „Irgendwie mein Leben“ ist glücklich. Glücklich verheiratet mit Klaus, glücklich schwanger mit Finja. Glücklich, ihren Job aufgegeben und den Umzug ins neue Haus in Aussicht zu haben. Doch dann kommt alles anders. Finja stirbt noch vor der Geburt…

Berührend

Eine tief berührende Geschichte, die die Autorin hier geschrieben hat. Wirklich außerordentlich gefühlvoll. Sie hat selbst einen Schicksalsschlag erlitten und ich glaube, dass sie ziemlich viel von ihren Gedanken und Gefühlen dazu hier in dieses Buch gepackt hat. Es kommt sehr glaubwürdig rüber, man fühlt mit Mara, man kann sich zu 100 % vorstellen, dass es einem selbst ähnlich wie der Protagonistin erginge. Es wirkt wirklich sehr real.

Besonders grausam ist, dass man aus Rezensionen oder dem Klappentext weiß, dass Mara ihr Kind verlieren wird. Sie selbst ahnt aber anfangs nichts davon. Man liest, wie glücklich sie ist und weiß, was ihr passieren wird. Am liebsten würde man sie vorwarnen, vorbereiten, doch das geht nicht – und würde kaum den Schmerz lindern, der sie dann doch ereilt.

Die Nachricht des Todes ist ein Schock, selbst für den vorbereiteten Leser. Ich habe sehr mit der Figur gelitten, die diese dramatischen und dunklen Stunden hinter sich bringen muss.

Selbst nach Ende der Geschichte ist es noch nicht vorbei. Denn dann kommt die Danksagung – und die Autorin offenbart ihren eigenen Verlust. Traurig und ergreifend!

Ich bin der Meinung, dass das Thema weit verbreitet ist, aber häufig verschwiegen wird. Toll, dass die Autorin die Kraft hatte, es in „Irgendwie mein Leben“ zu Papier zu bringen!

Fazit

Geht unter die Haut!

5/5!

Irgendwie mein Leben: Roman

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