Wer schreibt hier?

Hey, ich bin Jessica, 33 – und ich liebe Bücher. Meine Gedanken und Gefühle zu den von mir gelesenen Büchern halte ich auf BuchBesessen fest.

Wieso gibt es BuchBesessen?

Ich habe immer gerne gelesen, es ist mein liebstes Hobby. Meinen Buchblog gibt es seit 2015, vorher habe ich u.a. auf Amazon und meinem privaten Blog über meine gelesenen Bücher geschrieben.
Ich schließe erst mit einer Geschichte ab und bin bereit, mich einer neuen zu widmen, wenn meine Gedanken und Gefühle draußen sind. Deshalb schreibe ich zu Büchern.
Außerdem freue ich mich, wenn ich andere Lesebegeisterte inspiriere. Ich schaue auch gern die Meinung anderer an (z.B. bei Goodreads), meine Leseliste wächst ständig.

Was magst du an Büchern?

Ich liebe es, was Bücher ausrichten. Wenn sie mich in ihren Bann ziehen, alles andere vergessen lassen. Wenn die Wörter nicht nur im Kopf ankommen, sondern im Herzen. Wenn sie es schaffen, mich zu Tränen zu rühren oder mir Herzrasen vor Spannung zu bescheren. Wenn ich mitfiebere, mithoffe, mit den Charakteren leide.
Oft bleibt am Ende irgendetwas übrig. Ein Gedanke, ein Gefühl, eine Erinnerung. Manche Bücher hallen ewig nach. Und manche Sätze verändern etwas, stoßen etwas an, das ohne sie nicht geschehen wäre. Ganz sicher.

Bücher oder eBooks?

Früher konnte ich mir nicht vorstellen, elektronische Bücher zu lesen. Ein absolut nicht gewünschtes Geschenk führte dazu, dass ich plötzlich im Besitz eines eBook-Readers war. Überraschenderweise habe ich Gefallen daran gefunden. Inzwischen habe ich einen Kindle und einen tolino und lese mehr eBooks als „normale“ Bücher, u.a. weil es in den Situationen, in denen ich am häufigsten zum Lesen komme, praktischer ist (leichter, leiser, vom Licht besser einstellbar).
Ich mag es lieber, Markierungen zu setzen als mit einem Stift in einem Buch zu malen (aber auch das mache ich). Außerdem sparen eBooks jede Menge Platz – und meine Bücherregale sind voll. 

Magst du Hörbücher?

Ehrlich gesagt (noch?) nicht. Ich höre hin und wieder einen True-Crime-Podcast, das war’s. Alle meine Rezensionen beziehen sich auf die Bücher.

Aus welchem Genre liest du am liebsten?

Ich lese am liebsten Romane und Krimis, aber auch Sachbücher. Mein Herz schlägt für Young Adult, obwohl ich das Genre nicht übermäßig verschlinge. Generell schätze ich Abwechslung, nach einem Thriller verlangt mein seelisches Gleichgewicht oft nach einem Liebesroman. Ich wage mich gern an Bücher außerhalb meiner Komfortzone heran, Andy Weir ist z.B. ein Autor, der mir gezeigt hat, dass sich das lohnt. 

Wie bewertest du?

Manchmal fühlt es sich komisch an, einen Klassiker mit 4/5 zu bewerten und bei einer irrwitzigen RomCom 5 Sterne rauszuhauen. Aber es geht mir darum, wie gut mich das Buch unterhalten, wie sehr es mich berührt hat. Ich will nicht sagen, dass Roman A besser ist als Roman B, und ein Thriller lässt sich schwer mit einer New-Adult-Geschichte vergleichen. Deshalb ist es immer nur meine Meinung – und zwar meine gegenwärtige zum Zeitpunkt des Beendens. Meine ersten Krimis habe ich besser bewertet, als ich es heute tun würde, weil ich keine Vergleichsmöglichkeit hatte und sie dadurch origineller fand als angebracht. Egal ob ich ein Buch kaufe, in der Bibliothek ausleihe oder es ein Rezensionsexemplar ist, egal ob gehypt oder unbekannt: Ich schaue darauf, was es mit mir macht – und beurteile es danach.

Hast du Lieblingsbücher?

Kein Bestimmtes. Ein paar Beispiele:

Über Frederick Clegg und seine Geschichte in Der Sammler werde ich wohl nie hinwegkommen.

Die sieben Männer der Evelyn Hugo hat mich gekriegt, obwohl ich das thematisch nicht erwartet habe.

Das Flüstern der Bäume ist mein liebster Generationenroman, Stay Away from Gretchen: Eine unmögliche Liebe hat mich ebenfalls überzeugt.

Charlotte McConaghy hat mich in Zugvögel und Wo die Wölfe sind für ihre eigensinnigen Protagonistinnen und wichtige Themen begeistert.

Die Teerose war ein in seiner Unvollkommenheit perfekter Roman für mich, ich habe die fast 700 Seiten verschlungen wie nichts.
Früh am Morgen beginnt die Nacht ist ein noch dickerer Schinken – und ich mochte ihn.

In Stadt der großen Träume habe ich mir so viel markiert wie sonst nur in Ratgebern.

Was vom Tage übrig blieb ist für mich ein Klassiker, der nachhallt.

Mein liebstes Young-Adult-Buch? Der Himmel in deinen Worten!

Benedict Wells hat mich vor allem mit Hard Land, aber auch mit Vom Ende der Einsamkeit gekriegt.

Never doubt, Forever right now und A wish for Us konnten mich im New-Adult-Genre überzeugen.

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe ist meine RomCom Nummer 1, obwohl ich Love to Share – Liebe ist die halbe Miete (mein aktueller Platz 2) noch besser bewertet habe.

Melanie Raabe hat mit Kreativität: Wie sie uns mutiger, glücklicher und stärker macht einen Nerv getroffen.
Keep Calm – Mit Gelassenheit durch das Auf und Ab des Lebens ist nicht nur ein wunderschön gestaltetes, sondern auch hilfreiches Werk.
Apropos hilfreich: Matt Haig hat mit seinem The Comfort Book einen Zuversichts-Booster geschrieben.

Gytha Lodge bringt mich zum Miträtseln wie niemand sonst.

Ich kaufe die Bände aus den Reihen von Hjorth & Rosenfeldt, Jussi Adler-Olsen, Michael Robotham und Charlotte Link.

Ich mag Harlan Coben.

Und mehr.

Sehr viele mehr.

Hast du sonst noch Fragen? Schreib mir gerne. :)

Eine Antwort

  1. Liebe Jessica,

    ich hoffe dir geht es gut?

    Mir ist aufgefallen, dass du seit November letzten Jahres keine Rezensionen mehr veröffentlicht hast.
    Woran liegt das? Ich habe deine Bücher-Tipps immer sehr genoßen und vermisse deine schönen detaillierten Rezensionen. Wirst du den Blog komplett einstellen?

    Ganz liebe Grüße

    Aylin

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