The story of a love song – Vi Keeland

Inhalt

In „The story of a love song“ geht es um Luca und Griffin. Sie waren seit Kindertagen Brieffreunde. Als eine Katastrophe Lucas Leben komplett ändert, antwortete sie ihm nicht mehr. Sie leidet nun unter Angstzuständen und schottet sich ab, während Griffin quasi das absolute Gegenteil lebt. Er wird zu einem gefeierten Rockstar, sie braucht in erster Linie ihre Ruhe, um Sicherheit zu empfinden. Acht Jahre lang herrscht Funkstille, sie wissen nichts über die Entwicklungen des anderen. Doch Alkohol sorgt dafür, dass Griff sich seinen Frust von der Seele schreibt. Und Luca antwortet ihm.

Was mich an „The story of a love song“ reizte

Inhaltlich klang das Buch für mich super interessant, denn ich mag es, wenn Briefe (oder Mails oder SMS) in Büchern eine Rolle spielen und den Text auflockern. Außerdem ist Luca durch die Katastrophe und deren Folgen eine Person, die viel Potenzial für eine Weiterentwicklung bietet, was in Geschichten immer toll ist. Und dann ist da natürlich noch der vielversprechende Musiker. Klang alles gut. Aber war’s das auch?

Verlauf

Anfangs war ich ziemlich begeistert, der Einstieg fiel mir leicht, die skurrile Beziehung zwischen Protagonistin Luca und ihrem Therapeuten hat mir sehr gefallen. Allgemein war der Doc eine Bereicherung und Lucas Ängste waren gut dargestellt und nachvollziehbar.

Dann kamen die Briefe ins Spiel. Ich muss zugeben, dass mir die Zeit zwischen „Deshalb haben wir acht Jahre lang nichts voneinander gehört“ zu „Lass uns mal über Orgasmen sprechen“ viel, viel, viel zu kurz war. Ich denke, die Autorinnen wollten uns hier klarmachen, wie sehr die beiden sich damals vertraut haben, wie eng die Bindung war – und dass sie nichts davon verloren haben. Schön und gut. Aber ein bisschen mehr Übergang hätte in meinen Augen nicht geschadet.

Schweig!

Griffin ist ein sympathischer Typ, er tut, was er kann. Ich habe mich lange Zeit gefragt, was mein Problem mit ihm war, ehe ich festgestellt habe: Es sind die Dialoge! Ich fand ihn in den Briefen und seinen Handlungen überzeugender, als wenn er gesprochen hat, denn das klang für mich oft unnatürlich. Irgendwie war es regelrecht unangenehm.

Emotional nicht ergriffen

Grundsätzlich ist die Liebesgeschichte ganz schön, insbesondere, weil sie sich ja auch durch Worte ineinander verliebt haben. Das zeugt von Tiefe. Aber eigentlich steht es da nur; ich habe es nicht gespürt. Ich wäre gerne auf der Gefühlsebene abgeholt und berührt worden. Beide sind verliebt, Luca stellt sich ihren Ängsten, Griff tut alles für sie, sie würden sich ihr Leben anvertrauen – aber es ist emotional irgendwie nicht so richtig bei mir angekommen.

Lucas Entwicklung hat mich überzeugt, ich war vor allem extrem froh, dass sie nicht plötzlich eine Wunderheilung erfahren hat, nur weil es für ein schnelles und störungsfreies Happy End praktisch gewesen wäre. Daumen hoch dafür!
Auch der Epilog, besonders als es um den Doc ging, hat mich gekriegt.

Fazit

Insgesamt ist „The story of a love song“ eine nette Geschichte für zwischendurch. Sie konnte mich nicht berühren oder begeistern, aber man kann sie flott runterlesen.

2,5/5!

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