Kirschblüten und rote Bohnen – Durian Sukegawa

Inhalt

„Kirschblüten und rote Bohnen“ ist ein schönes und kurzes Buch über einen trinkenden Ex-Häftling, der notgedrungen in einem Imbiss arbeitet, und eine 76-Jährige, die nichts lieber tun würde, als ihm dort zu helfen. Da Sentaro nicht gewillt ist, die betagte Dame einzustellen, entspinnt sich eine interessante Geschichte daraus.

Kernthemen

Es werden viele wichtige Themen behandelt. So geht es um Menschen, die verborgen eine Last mit sich herumtragen und solche, die das deutlich sichtbar tun – und wie andere darauf reagieren. Es geht um Träume und darum, dass man auch den kleinen Dingen zuhören sollte, um sein Glück zu finden. Ich finde, dass die Protagonisten die Themen sehr gut und glaubwürdig rüberbringen.

Das Ende

Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn die Geschichte noch ein Stückchen weitergegangen wäre, wenn man noch ein bisschen in die Zukunft von Sentaro und Wakana geblickt hätte. Wie ist es tatsächlich für sie weitergegangen? Für mich wäre es dann runder und schöner gewesen. Aber letztlich ist es auch in dieser Form okay, denn nicht jeder braucht so einen Abschluss wie ich ihn gerne mag.

Die Geschichte wurde übrigens verfilmt. Das Drama stammt aus dem Jahr 2015. Vielleicht macht sich das da auch tatsächlich nicht schlecht. Vielleicht werde ich mir das Ganze einmal anschauen.

Mein Fazit

Trotz der nur etwas über 200 Seiten hat die Geschichte mehr zu sagen als so mancher Wälzer. Insgesamt fand ich es ein gelungenes Buch aus Japan, das leise und ruhig erzählt ist. Und das hungrig macht.

4/5!

Kirschblüten und rote Bohnen: Roman (Taschenbücher)

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