Julia Hausburg – Hunting Hopes

Meine Leseeindrücke

Leider hat mir der New-Adult-Roman von Julia Hausburg nicht ganz so gut gefallen.
Der Schreibstil ist sehr leicht, man kann die Geschichte im Prinzip einfach und schnell runterlesen, bleibt allerdings ab und zu an Sätzen hängen, weil z.B. einzelne Wörter fehlen. Sowas ist immer ein bisschen ärgerlich. Es handelt sich um ein BoD-Werk, das Buch ist also dank der Self-Publishing-Plattform erschienen.

Figuren

Emma ist 18 und Dave 20, sie wirkten aber auf mich jünger. Emma kam mir -besonders zu Anfang- ziemlich oberflächlich und manchmal verdammt schwer von Begriff vor, was ich echt anstrengend fand.
Dave hat mir als Figur von seinen Handlungen her gut gefallen, aber die Erwähnung seines Engelsgesichts und seines Teufelskörpers haben mich zunehmend genervt. Etwas weniger wäre hier für mich mehr gewesen.
Insgesamt sind mir die Protagonisten eher fremd geblieben, deshalb konnte ich auch nicht großartig mit ihnen fühlen. Für mich klangen zudem viele der Dialoge holprig. Hier und da fehlte mir die Glaubwürdigkeit.

Positives

Den Waldfund, der die beiden zusammengebracht hat, fand ich eine ganz niedliche Idee, die auch gut ausgeschöpft wurde.
Die Story hat zudem eine wichtige Botschaft, nämlich, dass man das tun sollte, das einen selbst glücklich macht, statt die Träume anderer zu leben. Daumen hoch dafür.
Insgesamt konnte mich das Buch aber leider nicht richtig überzeugen.

Ich habe das Profil von Julia Hausburg auf Instagram gesehen und finde sie total sympathisch. Deswegen hätte ich das Buch gerne noch mehr gemocht. Na ja, vielleicht nächstes Mal. Hier und heute für „Hunting Hopes“ vergebe ich

2,5/5!

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