Nele Neuhaus – Wer Wind sät

Inhalt

Die „WindPro“ hat es in „Wer Wind sät“ auf eine Wiese abgesehen, die einer der Gegner des Umweltprojektes Windpark nicht herausgeben will. Der Gründer der Bürgerinitiative weigert sich – auch für mehrere Millionen. Er wird ermordet…

Reihe

Nachdem mich „Schneewittchen muss sterben“ so begeistert hat, habe ich mir natürlich den Nachfolger geholt. Man kann jeden Band auch einzeln lesen, muss keine Reihenfolge einhalten. Wer gerne chronologisch liest, kann das wie folgt machen:

1 – Eine unbeliebte Frau
2 – Mordsfreude
3 – Tiefe Wunden
4 – Schneewittchen muss sterben
5 – Wer Wind sät
6 – Böser Wolf
7 – Die Lebenden und die Toten
8 – Im Wald (4* von mir)
9 – Muttertag (3* von mir)
10 – In ewiger Freundschaft

Meinung

Thema ist hier nun also ein Windpark, den die Bürger verhindern wollen. Sehr brisant mit jeder Menge Raum für Konflikte. Ich finde es mutig, solche Themen aufzugreifen.

Leider empfand ich die Geschichte zwischendrin immer mal wieder etwas wirr. Dabei ist mir dann auch die Spannung abhandengekommen. Alles etwas chaotisch und unübersichtlich, viele Verbindungen – hier fehlt mir ein bisschen der Überblick.

Das Privatleben der Ermittler spielt wieder eine große Rolle, was ich immer sehr schätze. Ich mag sowohl Pia als auch Bodenstein und bin froh, dass man so viel über sie erfährt. Diese Einblicke empfand ich sogar spannender als die Umwelt-Diskussionen. Insofern konnte mich der Kriminalfall nicht wirklich überzeugen, ich finde es aber gut, dass sich die Protagonisten weiterentwickeln.

Fazit

Ziemlich wirr. Die Autorin kann’s besser.

2,5/5!

Das Buch bei Amazon.

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