Raquel J. Palacio – Wunder

Inhalt

Ich weiß, dass ich kein normales zehnjähriges Kind bin.“ (S. 9, „Wunder“)

Mit diesem Satz fängt alles an. August ist anders. Er sieht anders aus. Er hat seltene Krankheiten, die ihn gezeichnet haben. Dennoch soll er zur Schule. Die 5. Klasse scheint ihm mit seinem Aussehen eine unbesiegbare Herausforderung. Doch letztlich nimmt er an. August, ein tapferer und mutiger, neugieriger und starker Junge zeigt uns seine Welt!

Emotional

Das Buch ist sehr warm geschrieben, voller Gefühle. Es ist toll zu lesen, wie Auggies Familie hinter ihm steht, ihn bedingungs- und grenzenlos liebt. Auch Augusts Entwicklung ist so wunderbar mitzuverfolgen. Es ist bei Weitem nicht immer alles rosarot, aber die Autorin hat ganz liebevolle Charaktere geschaffen, die wie Summer oder Augusts Schwester Via kleine Helden sind, an denen sich viele ein Beispiel nehmen sollten. Auch der Schulleiter ist ein Vorbild.

Ich war stellenweise sehr berührt von den Lichtblicken, die die dunkle Welt des kleinen Protagonisten aufhellen. Ab und an hatte ich mit ein paar Tränen zu kämpfen, aber es gab auch so viele schöne Momente, die regelrecht ansteckend waren. Das Lesen macht großen Spaß und erreichte mich – im Kopf wie im Herzen.

Perspektive

Es gibt verschiedene Blickwinkel, so dass man die Situationen aus mehreren Sichtweisen erleben kann. Das ist zwar an sich gelungen, ab und an habe ich mir aber schon gewünscht, häufiger aus Sicht der Hauptperson zu lesen.

Film

Das Buch wurde verfilmt. Jacob Tremblay, Julia Roberts und Owen Wilson haben die Hauptrollen.

Fazit

Realistische Darstellung und tolle kleine Helden! Regt zum Nachdenken an.

5/5!

Wunder, Sieh mich nicht an (Reihe Hanser)

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