Sabine Kornbichler – Annas Entscheidung

Inhalt

Anna hat eigentlich keine Lust auf eine neue Bekanntschaft. Steffen ist ihr eher lästig, hat sie doch gerade ihre Eltern verloren. Doch der junge Mann lässt in „Annas Entscheidung“ nicht locker – und das zahlt sich aus. Was Anna jedoch nicht geahnt hat: Steffen gibt es nur im Doppelpack – zusammen mit seiner merkwürdigen Mutter.

Vorsicht

Mal wieder ist es so, dass der Klappentext für mich zu viel herausposaunt. Besser man studiert ihn nicht so genau.

Figuren

Protagonistin Anna war mir anfangs wegen ihrer bissigen Art ziemlich suspekt, hat sich aber gemausert. Zwar kann ich mich nicht mit ihr identifizieren, aber sympathisch ist sie mir doch geworden. Ich würde sie als mutig bezeichnen, eine Kämpfernatur und damit eine sehr geeignete Hauptfigur.

Bei Steffen ist das Gegenteil der Fall: eingangs noch super charmant, wird er immer verschlossener. Auch er ist, wie der Rest der Personen, gut gezeichnet.

Verlauf

Die Autorin schreibt flüssig, so dass man den Roman schnell durchlesen kann. Ein großer Vorteil, denn so wirklich viel passiert für die über 400 Seiten nicht. Ein bisschen mehr Handlung hätte nicht geschadet. Auch ist die Geschichte reichlich durchschaubar. Der überspitzte Büro-Kleinkrieg und die fragwürdigen Gründe der „englischen Rose“ sind für mich weitere Kritikpunkte.

Fazit

Nett für zwischendurch, bleibt aber kaum in Erinnerung.

3/5!

Annas Entscheidung: Roman


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Ich habe einige weitere Bücher von Sabine Kornbichler gelesen, die mir besser gefallen haben, beispielsweise

Das Verstummen der Krähe,

den Auftaktband der Kristina-Mahlo-Reihe.


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