Sophie Kinsella – Shopaholic & Family

Inhalt

„Shopaholic & Family“ ist Band 8 der Reihe. Band 7 (Shopaholic in Hollywood) endete mit einem Cliffhanger:
Beckys Vater ist in Richtung Las Vegas verschwunden, ebenso Tarkie, der Ehemann von Beckys langjähriger Freundin Suze. Bei ihnen soll ein Mann sein, der vermutlich Gehirnwäsche-Absichten hegt. Die drei zu finden, ist nun das Thema im achten Roman um die Schnäppchenjägerin Rebecca Brandon, geb. Bloomwood. Und so macht sich Becky kurzentschlossen auf den Weg von L.A. nach Las Vegas. Mit an Board des Road Trips: Ehemann Luke, Kleinkind Minnie, ihre eigentlich beste Freundin Suze, ihre Erzfeindin Alicia Biest-Langbein, ihre Mutter und deren Nachbarin Janice. Eine bunte Truppe, die einige Hürden nehmen muss, ehe das grelle Las-Vegas-Leben auf sie wartet. Ob Becky wohl spielsüchtig wird? Und was ist überhaupt los mit ihr – hat sie tatsächlich die Freude am Shoppen verloren?

Etwa besser

Ich bin ja ein absoluter Fan der Reihe, auch wenn es Sophie Kinsella seit einigen Bänden etwas schwerer gelingt, den Spaßfaktor so weit oben zu halten, wie man es von Becky gewohnt ist. Nachdem die Protagonistin im Vorgänger ziemlich unsympathisch agiert hat, ist sie in „Shopaholic & Family“ zwar wieder auf den richtigen Weg gekommen, allerdings immer noch nicht wieder die Alte, denn sie kann dem Shoppen momentan nichts abgewinnen. Die Schnäppchenjägerin nimmt sich eine Auszeit? Was ist da bloß los? Wo sind die naive Becky und ihre ständigen Geldsorgen hin? Wird sie etwa erwachsen?

Leisere Töne

So oder so: Die Anfänge sind definitiv wieder Shopaholic-mäßig, man erkennt die liebgewonnene Hauptdarstellerin und das Drumherum sofort wieder. Die ganz eigene Situationskomik, die die Reihe so ausmacht, läuft wieder auf Hochtouren. Im Folgenden verliert sich dieser altbekannte Shopaholic-Charme allerdings ein wenig, einfach weil das Buch nicht mehr so locker-leicht ist wie die ersten Teile der Reihe. Zunächst war die Hauptfigur immer herrlich schräg, es gab nichts, das den Leser wirklich in seiner Stimmung getrübt hat. Dann kamen in Band 7 mal egoistischere Züge der Shoppingqueen zum Vorschein. Und hier erklingen nun leisere Töne. Drei Männer auf Abwegen, zwei davon die Liebsten der Reisenden, die Angst und Ungewissheit, was mit ihnen passiert. Außerdem gibt es weitere ernste Themen, zum Beispiel bahnt sich eine Ehekrise an und Suze ist auch völlig neben der Spur – wieso ist sie so fies zu Becky? Wird ihre Freundschaft zerbrechen? Hat Alicia Biest-Langbein Beckys Stelle als Drei-Uhr-nachts-Freundin in Suze‘ Leben eingenommen? Fragen über Fragen, die den Leser durch das Buch tragen.

Fortsetzung?

Ich freue mich sehr auf eine Fortsetzung und gehe einfach mal davon aus, dass es eine geben wird. Schließlich hat Becky ganz neue Pläne und insgesamt herrscht Aufbruchsstimmung. Ich finde es aber gut, dass es nicht wieder so ein fieses Open End gibt. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und man könnte, wenn man denn wollte – was bitte nicht der Fall ist – das Ganze durchaus so stehen lassen.

Fazit

Ein Band der leiseren Töne. Für Fans der Reihe durchaus lesenswert. Ich würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen, vielleicht mal wieder mit einer unbeschwerteren Becky?

4/5!

Shopaholic & Family: Ein Shopaholic-Roman 8 (Schnäppchenjägerin Rebecca Bloomwood, Band 8)

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